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Geld sparen: Warum Studenten mehr als 450 Euro im Monat verdienen sollten

Die Lohnnebenkosten des Arbeitgebers sind für studentische Mitarbeiter deutlich niedriger als für Mini-Jobber. Um diesen Vorteil zu nutzen muss darauf geachtet werden, dass das Arbeitsentgelt mehr als 450 Euro im Monat beträgt. Wie viel Geld damit genau eingespart werden kann erfahren Sie hier.

Den wenigsten Arbeitgebern ist bewusst, wie viel Lohnnebenkosten bei einer Aushilfskraft anfallen und wie sich diese Kosten tatsächlich zusammensetzen. Anhand eines Beispiels wird verdeutlicht wie sich durch kluge Personalplanung bis zu 20 % der Lohnnebenkosten bei Studenten einsparen lassen. Um die Einsparungspotenzial zu erläutern wird die Zusammensetzung der Lohnnebenkosten von Mini-Jobbern und Studenten im Folgenden übersichtlich gegenübergestellt.

Aus der Tabelle geht hervor, dass Arbeitgeber bis zu 20,65 % Lohnnebenkosten bei Studenten -im Vergleich zu Mini-Jobbern- einsparen können! Dies gilt jedoch nur, wenn eine gültige Immatrikulationsbescheinigungen vorliegt und das monatliche Arbeitsentgelt 450 Euro übersteigt. Mit anderen Worten: Für jeden Monat indem ordentliche Studierende unter 450 Euro verdienen, erhöhen sich die anteiligen Lohnnebenkosten des Arbeitsgebers um bis zu 20,65 %.

In einem Beispiel nehmen wir an,es werden studentische Aushilfen für 8,50 Euro/ Stunde beschäftigt und bei der Dienstplanung wird übersehen, dass das Arbeitsentgelt für den laufenden Monat unter 450 Euro liegen wird (obwohl genügend Arbeitsstunden zu vergeben wären). Für diesen Monat kostet die Aushilfs-Arbeitsstunde dann 11,17 Euro (exklusive indiv. Zusatzbeitrag zur Unfallversicherung). Lediglich 1 Euro mehr, also 451 Euro monatliches Arbeitsentgelt, würden ausreichen um die tatsächlichen Kosten pro Arbeitsstunden auf 9,42 Euro zu senken. Falsch geplante Aushilfsstunden können somit schnell ins Geld gehen, was man sicherlich an anderer Stelle besser einsetzen könnte.

Im vorliegenden sowie im zuletzt veröffentlichten Blogeintrag ("Mini-Jobber dürfen auch mehr als 450 Euro verdienen") wird deutlich wie wichtig gute Softwarelösungen in Bereich Personalplanung (Dienstplanung, Zeiterfassung, Urlaubsplanung) sind, um eine erfolgreiches Geschäft im Gastgewerbe zu führen.

In zwei Wochen stellen wir Ihnen die wichtigsten Kennzahlen vor, die jeder Gastronom im Blick haben sollte. Falls Sie keinen Eintrag auf unserem Blog verpassen möchten, dann melden Sie sich hier zu unseren Newsletter an.

Anmerkungen zur Lohnnebenkostenübersicht:

*Pauschalbetrag wird nur dann fällig, wenn Mini-Jobber in gesetzlicher Krankenversicherung ist.

**Mini-Jobber kann sich auf Antrag von der Rentenversicherungspflicht befreien lassen.

***Bei Verzicht auf die Besteuerung nach individuellen Lohnsteuermerkmalen ist die Pauschalsteuer an die Minijob Zentrale abzuführen.

Hinweis: Hierbei handelt es sich um unverbindliche Informationen. Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen, welche auch keine individuelle Rechtsberatung darstellen.