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Der gastromatic Urlaubsrechner – endlich Schluss mit Rechenchaos


Die Personalorganisation ist eine der mit Abstand am zeitintensivsten und undankbarsten Aufgaben des täglichen Tuns im Backoffice des Gastgewerbes. Erschwerte Bedingungen wie hohe Mitarbeiterfluktuation, Fachkräftemangel und eine wenig branchentaugliche Gesetzeslage sorgen tagtäglich für neue, unüberwindbar wirkende Hürden. Gerade die hohe Mitarbeiterfluktuation und der damit verbundene Verwaltungsaufwand rauben viel Zeit und Nerven.Ein großes Thema beim Ein- und Austritt von Mitarbeitern ist der Urlaubsanspruch. Wie viel Urlaubsanspruch hat ein Mitarbeiter, der unterjährig eintritt? Was passiert mit den Urlaubstagen wenn er frühzeitig wieder ausscheidet? Hat er dann überhaupt Anspruch darauf? Und wo liegen die Unterschiede bei Teil- und Vollzeitkräften?

Im heutigen Beitrag wollen wir Antworten auf die Fragen liefern, vor allem wollen wir aber das Arbeiten wieder ein Stückchen angenehmer machen – mit dem Urlaubsrechner. 🙂

Über das sensible Thema Urlaubsanspruch haben wir hier bereits ausführlich berichtet. Heute wollen wir die Basics noch einmal kurz ins Gedächtnis rufen. Außerdem haben wir für Euch eine Vorlage erstellt, mit der ihr kinderleicht und ohne Rechnerei den Urlaubsanspruch bei unterjährigem Eintritt und auch die Urlaubsabgeltung ausrechnen könnt.

Urlaubsanspruch: Die Basics

Der gesetzlich geltende Anspruch auf Urlaub beträgt laut BUrlG 24 Werktage pro Jahr. Als Werktage gelten alle Kalendertage mit Ausnahme von Sonn- und Feiertagen, also grundsätzlich Montag bis Samstag. Um den Jahresurlaubsanspruch von 24 Werktagen anwenden zu können, muss man von einer 6 Tage-Arbeits-Woche ausgehen. Bei einer Arbeitswoche mit weniger als 6 Tagen muss also der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch anteilig errechnet werden. Den vollen Anspruch auf seine Urlaubstage erwirbt der Arbeitnehmer allerdings erst nach einem sechsmonatigen Bestehen des Arbeitsverhältnisses. Das bedeutet auch, dass er den vollen Jahresurlaub nicht vor Ablauf des sechsten Monats nehmen kann, sondern nur Anspruch auf Teilurlaub hat.

Bei unterjährigem Eintritt hat der Arbeitnehmer dementsprechend auch keinen Anspruch auf seinen gesamten Jahresurlaub. Hier kann mittels unseres Urlaubsrechners, über die Angaben von Eintrittsdatum, Beschäftigungsart, Gesamturlaubsanspruch und Anzahl der Arbeitstage pro Woche einfach ausgerechnet werden, wie hoch der anteilige Urlaubsanspruch des Mitarbeiters ist.

Achtung: Hat der Arbeitnehmer schon bei einem früheren Arbeitgeber im gleichen Kalenderjahr Urlaub genommen, so wird ihm dies auf den neuen Urlaubsanspruch angerechnet. Das heißt, hat der Arbeitnehmer bereits bei dem früheren Arbeitgeber seinen gesamten Jahresurlaub genommen, hat er bei dem neuen Arbeitgeber keinen bestehenden Urlaubsanspruch mehr. Wie erfährt der neue Arbeitgeber davon? Der frühere Arbeitgeber ist verpflichtet, bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses dem Arbeitnehmer eine Bescheinigung über den bereits gewährten und abgegoltenen Urlaub auszuhändigen.

Bei vorzeitigem und unterjährigem Ausscheiden des Mitarbeiters muss der nicht genommene Urlaub monetär abgegolten werden. Auch hier unterstützt der Urlaubsrechner. Wichtig ist in diesem Fall neben dem Eintrittsdatum, auch das Austrittsdatum einzugeben.  Alle anderen Angaben bleiben gleich. Die Zahl die dann errechnet wird, steht dem Mitarbeiter noch zu und muss entweder abgefeiert oder ausbezahlt werden.

Besondere Regelungen zum Urlaubsanspruch gelten, wenn aufgrund von eintretender Krankheit der Urlaub nicht genommen werden konnte. Sollte ein Mitarbeiter über lange Zeit krank sein und keine Möglichkeit haben seinen Urlaub aufzubrauchen, so stehen ihm die Urlaubstage auch im nächsten Kalenderjahr zu. Erst 15 Monate nach dem Urlaubsjahr verfällt der Urlaubsanspruch. Bleibt am Ende des Jahres aufgrund von betrieblichen oder anderen persönlichen Gründen noch ein Rest auf dem Urlaubstagekonto, so kann dieser in Absprache mit dem Arbeitgeber ins neue Kalenderjahr übertragen werden. Urlaubsanspruch aus dem Vorjahr muss allerdings bis zum 31. März aufgebraucht sein, andernfalls verfällt er.

Die Urlaubsberechnung im Gastgewerbe bietet also viele kleine Stolpersteine, die bei falscher Berechnung und Missachtung der vorgegebenen Rahmenbedingungen auch rechtliche Schritte nach sich ziehen können. Gerade durch die oftmals unregelmäßigen Arbeitstage an Wochenenden und Feiertagen bietet sich in der Gastronomie die besondere Schwierigkeit zu bewerten, ob für einen Tag an dem der Arbeitnehmer nicht kommen will ein Urlaubstag aufgebraucht wird, oder nicht. Die gastromatic app hat für die Urlaubsplanung eine klar definierte Struktur, die in dieser Situation für Fairness und Effizienz sorgt.

Und weil neben der Urlaubsberechnung noch unzählige weitere administrative Aufgaben das Arbeiten im Backoffice in jeder Gastronomie bestimmen, ist ein systematisches Arbeiten mit standardisierten Prozessen sehr empfehlenswert. Cloudbasierte Personalorganisationstools wie gastromatic schaffen hier Abhilfe. Wichtig bei der Auswahl eines solchen Tools ist auf die nötige Flexibilität zu achten. Wenn das gegeben ist und alle Besonderheiten der Branche erkannt werden, dann ist ein einfaches und strukturiertes Arbeiten garantiert.

Der Urlaubsrechner

Dank des Urlaubsrechners haben langes Grübeln und komplizierte Rechnereien nun ein Ende. Ladet Euch einfach die Urlaubsanspruch-Rechner Tabelle herunter, pflegt die wichtigen Daten ein und schon bekommt ihr den richtigen Urlaubsanspruch ausgerechnet.

Urlaubsrechner Excel von gastromatic

Einfach das Formular ausfüllen, um den Rechner herunterzuladen:

 

Hinweis: Die Formeln, die dem Urlaubsrechner zu Grunde liegen berücksichtigen die gesetzlichen Rahmenbedingungen laut BUrlG und keine individuellen Vereinbarungen. Hierbei handelt es sich um rechtlich unverbindliche Auskünfte, die keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit, sowie keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit oder Qualität der bereitgestellten Informationen sowie der Rechtsprechung erheben. Haftungsansprüche gegen den Autor welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen.

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Christin Klima

Vertrieb, gastromatic

Angesteckt vom Start-Up-Fieber hat Christin sich schon 2014 für gastromatic entschieden. Als Vertriebsleiterin und Ansprechpartnerin großer Kunden ist sie nicht nur am Aufbau eines Unternehmens beteiligt, auch begleitet sie Kunden aus dem Gastgewerbe und anderen Branchen bei allen Themen rund um die Personalorganisation und Dienstplangestaltung. Ihre tagtäglich gesammelten Branchen-Insights verpackt sie in spannende Blogartikel, um sie mit der gastromatic-Community zu teilen.

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