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Gastrostories 17 min

Das gastromatic lab: Teste dein Gastro-Konzept in der neuen Gastronomie-Gründerschmiede!


Das selbst geführte Restaurant mit isländischen Nationalgerichten zum In-Lokal der Stadt machen, endlich zahlenden Gästen die zur Perfektion geshakten Pisco-Cocktails servieren, ein Café mit den Eigenkreationen von Omas Nostalgiekuchen zum Erfolg führen – die meisten von uns hatten schon mal ein Gastro-Konzept im Kopf, das sie nicht mehr losgelassen hat oder einen schwachen Moment, in dem sie am liebsten den Job hingeschmissen und ihren Traum vom eigenen Gastronomie-Betrieb verwirklicht hätten.

Was wäre, wenn wir Dir den Pilotversuch zu deiner Gastronomie-Gründung ermöglichen?

Einmal in die Gastro-Gründer-Galaxie und wieder zurück – und das in drei Monaten und ganz ohne Risiko. Das ist unsere wagemutige Idee, und die Förderung von tollen Gastrokonzepten unser fester Vorsatz, der im gastromatic lab Wirklichkeit werden soll.

Inhaltsverzeichnis

Gründung einer Gastronomie = viel Risiko

Fest steht, dass Gastro-Gründer einen langen und risikoreichen Weg vor sich haben. Woher weiß man, ob das Konzept wirklich das Richtige ist, ob man es schafft? Ist es nicht zu riskant die Ersparnisse einzusetzen oder einen Kredit aufzunehmen, ein Ladenlokal zu finden und einzurichten, nur um dann nach einem halben Jahr festzustellen, dass es in der Realität nicht funktioniert? All das sind berechtigte Sorgen, schließlich gibt man viel auf ohne zu wissen, was einen erwartet.

Gastronom auf Zeit und ohne viel Risiko

Doch was wäre, wenn man „Gastronom auf Zeit“ sein könnte, und sein eigenes Konzept ohne viel Aufwand direkt am „Markt“ testen könnte?

Einigen kommt jetzt sicher das Schlagwort „proof of concept“in den Sinn: Immer mehr Gründer nutzen Events, street food Stände, Foodtrucks und dergleichen, um die Speisen, auf die sie spezialisiert sind, vorab zu testen. Das Feedback, welches man hierdurch von den Kunden für seine Produkte erhält, ist sicherlich wertvoll, jedoch ist der Schritt zur eigenen Gastronomie mit allen Facetten (Personalsuche, Personalplanung und Lohnabrechnung, Warenwirtschaft, Ablaufprozesse in der Küche, Buchhaltung, etc.) um einiges komplizierter und macht am Ende den Unterschied zwischen guten und sehr guten Konzepten.

Deswegen wollen wir einen Ort „kreieren“, an dem gründungswillige Gastronomen sich und das eigene Konzept auf begrenzte Zeit und in einem kleinen Team ausprobieren können: das gastromatic lab.

Grundidee des gastromatic lab

Die Grundidee des gastromatic lab ist ein wandelbares Lokal zu schaffen, das Platz bietet für neue Konzepte & Teams, die alle drei (bis maximal sechs) Monate wechseln. Durch die Unterstützung von Sponsoren möchten wir das Ladenlokal, den Küchen- und Thekenbereich sowie die Innenausstattung bereitstellen.

Außerdem stellen wir unsere Software gastromatic zur Personalorganisation und Lohnabrechnung zur Verfügung. Mit Hilfe unserer Partner wird den Gründer/innen zusätzlich ein Reservierungssystem, ein Kassensystem, ein Warenwirtschaftssystem sowie ein modernes Controlling Tool zur Seite gestellt, um auch im Backoffice Bereich optimal ausgestattet zu sein.

Zentral an diesem Projekt und seiner Umsetzung ist, dass man das Risiko für angehende Gründer minimal hält, indem man einen einfachen Einstieg schafft, sie aktiv begleitet und beratend zur Seite steht.

Zudem soll durch die transparente Dokumentation der eigenen Wirtschaftlichkeit ein Mehrwert für andere angehende Selbstständige geschaffen werden, denn wir würden das Ganze gerne medial begleiten (durch Blogbeiträge, Updates über Social Media Kanäle, etc.). Die Voraussetzung für den Einzug ins gastromatic lab ist, dass man gewillt ist, auf convenience Produkte zu verzichten und stattdessen auf Handarbeit und qualitativ hochwertige Lebensmittel zu setzen. Nachhaltigkeit und die damit verbundene wirtschaftliche Machbarkeit ist uns sehr wichtig. Der Lerntransfer muss dabei für alle Beteiligten – und auch für Menschen, die das Ganze verfolgen – im Vordergrund stehen.

Mit dieser „Gründung auf Probe“ wollen wir neue Konzepte beflügeln und allem voran Gastronomen die Chance geben, das eigene Konzept unter realistischen Bedingungen zu testen, ohne viel zu investieren. Konzepte wie „Laden Ein“ in Köln setzen bereits auf den experimentellen Charakter, dort wechseln die „Gastgeber“ jedoch alle 14 Tage. Dies dient in erster Linie als Besuchermagnet, auch wenn das Konzept zukünftigen Gründern schon eine kurze Testphase ermöglicht. Das Start-Up „craftspace“ setzt auf co-cooking und -producing spaces. Wir gehen da einen Schritt weiter!

Wer steckt hinter dieser Idee?

Mit gastromatic haben wir uns zum Ziel gesetzt, Prozesse rund um die Themen Mitarbeiterverwaltung, Dienstplanerstellung, Arbeitszeiterfassung, Urlaubsplanung, Auswertung und Lohnabrechnung für die Gastronomie und Hotellerie zu optimieren. Dadurch haben wir sehr viele Betriebe von innen heraus kennenlernen können. Unsere Software gastromatic hat sich mit den Herausforderungen seiner Kunden entwickelt und das Team hat einen tiefen Einblick in verschiedenste Facetten und Bereiche der Gastronomie erhalten. Somit vereint das gastromatic-Team zwei wesentliche Kompetenzen:

Auf der einen Seite sind wir Experten, wenn es um das Thema Personalorganisation geht, andererseits haben wir eine Menge Branchenerfahrung, die wir gerne weitergeben möchten.
Als leidenschaftliche Gründer liegt es uns am Herzen, unser Wissen weiterzugeben und mehr Menschen den Weg in die Selbstständigkeit zu ebnen. Inspiriert von diesem Wunsch ist das Projekt gastromatic lab entstanden.

Wie geht es jetzt weiter?

Wir wissen, dass es am Anfang einer Unternehmung extrem wichtig ist Feedback einzuholen. Aus diesem Grund möchten wir unsere Idee des gastromatic lab mit Euch teilen und freuen uns über jede Meldung, jedes kritische Wort, jede Anregung, jede Form von Unterstützung und natürlich jeden begeisterten Wegbegleiter.

Wir sind auch schon im Vorfeld aktiv auf Feedback-Suche gegangen und haben uns Rat von dem renommierten Gastronomieberater Jean-Georges Ploner und Christian Kutschera, Ex-Geschäftsführer und -Gesellschafter von Sushi Circle Frankfurt/Main und aktuell Mitglied im Aufsichtsrat der Leaders Club Concepts GmbH, eingeholt. Zusätzlich sind wir bereits mit einigen Partnern und möglichen Sponsoren im Gespräch.

Im nächsten Artikel möchten wir mit euch die Ideen und das Feedback teilen und dann die nächsten Schritte dokumentieren.

Meldet euch bei unseren Newsletter an, um die weitere Entwicklung des gastromatic lab mitzuverfolgen! Wir freuen uns unheimlich auf den Fortgang dieses spannenden Projekts.

Update 31.01.2017: Das Projekt zur Förderung von Gastro-Gründungen geht in die zweite Phase!

Vorletzte Woche haben wir euch unser ambitioniertes Projekt vorgestellt: das gastromatic lab. Ein wandelbares Lokal soll zur Gastronomie-Gründerschmiede werden! Wir schaffen einen Ort, an dem sich zukünftige Gastro-Gründer ausprobieren und das eigene Gründerpotenzial inklusive Konzept auf die Probe stellen können.

Alle drei Monate wechseln die Teams mit ihren Konzepten durch, experimentieren mit ihren Ideen und finden für sich im besten Fall das perfekte „Rezept“ für die künftige Selbstständigkeit. Mit dieser „Gründung auf Probe“ wollen wir neue Konzepte beflügeln und allem voran Gastronomen die Chance geben, das eigene Konzept schnell und unter realistischen Bedingungen zu testen, ohne viel zu investieren.

Step by step

Die Idee steht also in den Startlöchern, aber bis der Startschuss fallen kann, ist es noch eine Menge Arbeit… Seit 14 Tagen lesen wir nun fleißig eure E-Mails, sprechen mit diversen Gründungsinteressierten und potenziellen Unterstützern und sind überwältigt von den vielen positiven Reaktionen und Anregungen. Die Essenz dieses Feedbacks würden wir heute gerne mit euch teilen. Denn mit dem Blog dokumentieren wir all unsere Schritte, ähnlich wie es später die Gründer mit ihrem Konzept machen sollen.

Wertvolles Feedback

Ein Feedback, das uns besonders am Herzen lag, kam von zwei echten Experten: dem renommierten Gastronomieberater Jean Ploner (rechts vorne im Bild) und Christian Kutschera (links vorne im Bild), Ex-Geschäftsführer und -Gesellschafter von Sushi Circle Frankfurt/Main und aktuell Mitglied im Aufsichtsrat der Leaders Club Concepts GmbH.

Wir waren total begeistert, als wir erfahren haben, dass wir die Möglichkeit bekommen, unsere Idee bei einem gemütlichen Abendessen und in toller Atmosphäre den beiden Branchen-Experte vorzustellen. Nach dem Pitch wurden unsere Geschäftsführer Patrick und Florian umgehend mit Fragen „gelöchert“. Wir beschränken uns hier allerdings auf den wichtigsten und für Gründer wohl interessantesten Aspekt des Gesprächs: Die Ladenfläche.

gastromatic lab

Unsere Meinung war, dass die Ladenfläche vom jeweiligen Konzept abhängig ist. Die Idee des gastromatic lab sieht jedoch vor, dass wir uns vorab nicht auf bestimmte Konzepte festlegen möchten – ein erster Widerspruch.
Jean und Christian haben uns den wertvollen Tipp gegeben, dass wir auf jeden Fall eine Ladenfläche suchen sollten, in der man das Interieur ausreichend verändern kann. Somit können wir sicherstellen, dass wir die Konzeptvielfalt nicht maßgeblich einengen. Zusätzlich gaben Sie den Denkanstoß, dass sich ohnehin durch die Größe und Geometrie der Ladenfläche eine natürliche „Konzept-Auslese“ ergeben wird („so benötigt das Bistro um die Ecke beispielsweise keinen Küchenbereich“). Mit anderen Worten: findet eine Ladenfläche und der „Rest“ ergibt sich automatisch.

Für die Ladenfläche selbst ist uns wichtig – wie im ersten Artikel bereits erwähnt – dass wir eine Fläche mit Küche, Thekenbereich und Gastraum finden. Des Weiteren sollte die Fläche so groß gewählt werden, dass die Gründer zusätzlich Personal benötigen (maximal 2 bis 3 Aushilfen), um wirklich jede Facette eines Gastronom kennenzulernen. Auch hierzu konnten uns die Experten ein gutes Stück weiterhelfen (siehe Learnings und nächste Ziele).

Am Ende des Gesprächs haben Jean Ploner sowie auch Christian Kutschera sogar schon ihre Unterstützung zugesichert, weil Sie von der Idee gastromatic lab überzeugt sind. Wir danken Euch beiden nochmal für den tollen Abend und das konstruktive Gespräch.

Auch Til Rochow, Geschäftsführer von Craftspace, ist auf uns zugekommen (vielen Dank an dieser Stelle!) und berichtet uns: „Wir haben auf unserer Plattform unheimlich viele Anfragen aus dem Food-Bereich, da geht also eine Menge. Co-cooking ist gefragt, steckt aber in Deutschland – vor allem im Vergleich zu den USA – noch in den Kinderschuhen. Ich sehe im gastromatic lab viel Potenzial, gerade in den größeren Städten wie Berlin & Hamburg, in denen wir ja auch vertreten sind und wo die Bevölkerung heterogen zusammengesetzt ist. Da kommt sowas extrem gut an.“

Die ersten Gründer melden sich

Uns haben auch schon einige Gründungsbegeisterte kontaktiert, die mit ihren Konzepten gerne ins gastromatic lab einziehen würden. Ein wichtiger Hinweis war unter anderem, dass man sich nicht von Sponsoren und Unterstützern abhängig macht, die den Warenkorb irgendwie beeinflussen würden, da hier gegebenenfalls Sponsoreninteressen und Konzepte kollidieren könnten. Uns ist es wichtig, dass die Gründer völlige Freiheit bei der Planung ihres Warenkorbs haben; nur grundsätzliche Werte & Kriterien (wie etwa Nachhaltigkeit) sollten definiert und später von den Gründern berücksichtigt werden.

Learnings und die nächsten Ziele

Learnings für das Konzept des gastromatic lab:

  • Die Gründer sollen ein mehr oder minder realistisches Gründerszenario durchlaufen. Dazu gehört, dass möglichst viele Faktoren für die gastronomische Selbstständigkeit Eingang in die „Gründung auf Probe“ finden. Daher sollte die Ladenfläche so groß sein, dass die Gründer einige wenige Mitarbeiter (Küche, Service) beschäftigen und so schon Personalverantwortung haben.
  • Sponsoren und Unterstützer dürfen den Warenkorb der Gründer nicht beeinflussen.

Jetzt ist es also dringend an der Zeit, ein Ladenlokal zu finden, für das wir nach diversen Rückmeldungen und dank des Gesprächs mit Jean Ploner und Christian Kutschera diese Kriterien festgelegt haben:

  • Möglicher Standort: Berlin, Hamburg, Köln, München, Frankfurt am Main, Stuttgart (aber auch für andere Standorte sind wir offen)
  • Die Lage des Ladenlokals ist entscheidend; potenzielle Laufkundschaft, Büros im näheren Umkreis etc. sind begünstigende Faktoren. Da die Miete später im Finanzplan 8-10% des Umsatzes (optimal) nicht übersteigen sollte, ist auch eine B-Lage oder C-Lage denkbar.
  • Gesamte Ladenfläche: ca. 130-150 qm
  • Gastraum inkl. Sanitäranlagen: 80 qm oder Platz für etwa 35 bis max. 50 Gäste
  • Küchenbereich: ca. 40-50qm
  • Lager: ca. 20qm
  • Das „Innenleben“ sollte ausreichend wandelbar sein.

Wir suchen jetzt also fleißig nach einem Ladenlokal, das zu unseren Vorstellungen passt, und sind natürlich für jeden Hinweis dankbar, damit das gastromatic lab schon bald Wirklichkeit werden kann!

 

Update 28.02.2017: Wieso Gründer ins lab einziehen sollten und was Sponsoren davon haben.

Im Januar haben wir euch unser ambitioniertes Projekt vorgestellt: das gastromatic lab. Ein wandelbares Lokal wird zur Gastronomie-Gründerschmiede! Wir schaffen einen Ort, an dem sich zukünftige Gastro-Gründer zwei bis drei Monate ausprobieren und das eigene Gründerpotenzial inklusive Konzept auf die Probe stellen können.

Konzept schärfen: Auf dem Weg zum Ziel die richtigen Fragen stellen.

Das gastromatic lab soll möglichst bald Wirklichkeit werden, doch nach einigen Planungswochen steht fest: der Weg dorthin ist spannend und mitunter lang und steinig. Was wir jetzt gerade tun, ist im Wesentlichen das, was auf einen Gründer zukommen könnte, bevor es losgehen kann… Unser Konzept steht im Kern, doch je tiefer man in die Materie einsteigt, desto mehr grundsätzliche Fragestellungen, aber auch neue Aspekte und Detailfragen, ergeben sich:

  • Was ist der USP des gastromatic lab und können wir damit jemanden überzeugen, das Gründungsprojekt finanziell zu unterstützen?
  • Wie soll der Business Plan aussehen, wie der rechtliche Rahmen?
  • Welche Firmierung kommt für diese Unternehmung in Frage?
  • Zielen wir auf eine gastronomische Lauflage ab (wie hoch sollen Umsatz und Miete sein) oder müssen wir auf eine Ziellage ausweichen?
  • Welche Werbe- und Marketingmaßnahmen gehen mit einer Ziellage einher?

Nach weiteren Gesprächen, unter anderem mit Cemal Eris (Gesellschafter von „Hans im Glück“ und Mentor für METRO Accelerator for Hospitality) und Stephan Bromm (Hospitality Consultant und Spezialist für Standort- und Objektprofile), haben wir unseren USP weiter schärfen und auch die Anreize für Gründer sowie Sponsoren differenzierter bestimmen können.

Was bieten wir Gründern?

Die Grundidee ist: Wir schaffen einen Ort, an dem Gründer eine erste Test- und Experimentierphase durchlaufen können. Jetzt wollen wir dem Ganzen zusätzlich einen Rahmen geben: Wer ins gastromatic lab einzieht und sich behauptet, durchläuft ein vielschichtiges Begutachtungs-, Coaching- und
Bewährungssystem
. Das bildet die Grundlage für ein Vertrauen in den eigenen Erfolg, aber auch für eine Folgefinanzierung, ob nun durch Banken oder durch Investoren, die in unser Mentoring- und Coachingprogramm involviert sind.

Das gastromatic lab als Inkubator mit vielen Filterebenen

Von der Bewerbung um den Einzug in das gastromatic lab bis hin zum Auszug und der follow-up Betreuung durchlaufen Gründer ein konzentriertes Mentoring-Programm:

Bewertungssystem

  • Erste Auswahl aus einer Vielzahl von Bewerbern auf Basis verschiedener Kriterien (Innovation, Nachhaltigkeit etc.) durch gastromatic lab Verantwortliche.
  • Zweite Auswahl durch (prominente) Experten-Jury im Rahmen eines Pitchs, der als medienwirksames Event aufgezogen wird.
  • Bewertung des Konzepts bzw. der Gründungsidee durch fachkundige Gutachter.

Coaching

  • Intensives Coaching zu grundlegenden Themen und Gebieten, die Gründer selbst als defizitär erachten, bspw. zu betriebswirtschaftlichen Fragen, rechtlichen Grundlagen usw. (modular aufgebaut)
  • Zeitliche Dauer von etwa 1-3 Wochen, je nach Kenntnisstand der Gründer

Bewährung bzw. proof of concept

  • Testphase des gastronomischen Konzepts inklusive Marktforschungsanteil, beobachtbarer customer experience, Erfahrungswerten zu Verweildauer von Kunden etc.
  • Erneute Bewertung des Unternehmens bzw. Konzepts nach Testphase im gastromatic lab auf Basis des generierten Umsatzes, der Kundenzufriedenheit etc.
  • ggf. Investitionsempfehlung

Wer erfolgreich das gastromatic lab verlässt, ist bereit für den Markt und somit sehr interessant für Investoren, die auf Risikominimierung aus sind. Wer diese Chance nutzen will, muss bereit sein, ein (wenn auch geringes) Risiko zu tragen. Gründer, die sich dessen bewusst sind und sich beweisen können, haben am Ende einen echten „proof of concept“ vorzuweisen, ohne sich hoch zu verschulden und jahrelang an eine Immobilie zu binden.

Wie sieht der Mehrwert für Sponsoren aus?

Ein Kriterium ist – neben Nachhaltigkeit und kulinarischer Einzigartigkeit – auch technische Innovation: Wir wollen zusammen mit den Gründern und Sponsoren zeigen, wie moderne Gastronomie funktionieren kann.
Für Sponsoren ist wichtig, Teil dieser Zukunftsvision zu werden: Sie werden als Unterstützer an einer „Idealgastronomie“ und einer dynamischen Gründerszene beteiligt. Ihr Image/Markenauftritt wird damit jung, innovationsgetrieben & zukunftsorientiert, ihr Produkt zum must-have. Sie sind von Anfang an dabei, wenn Gastronomie-Konzepte von morgen entstehen und sehen Trends, können diese zusammen mit den Gründern weiter entwickeln & analysieren. Das gastromatic lab kann so auch zum experimentellen Raum für neue Gastro-Innovationen aller Art werden, davon profitieren Gründer und Sponsoren, die das Projekt unterstützen, gleichermaßen! Das beginnt bei dem eingesetzten Kassensystem und der Software und endet bei Logistikfragen: Wird es künftig noch Lager und Großhändler geben oder entwickelt sich auch die Logistik hin zu „same day“ Belieferungskonzepten und maximaler Frische? Im gastromatic lab probieren wir es aus.

Bleibe dabei: der gastromatic lab Newsletter

Von unseren weiteren Schritten berichten wir natürlich hier auf unserem Blog. Bleibt dabei und meldet euch bei unserem Newsletter an.

Von der medialen Aufmerksamkeit, die mit dieser Unternehmung einhergeht, sind wir jetzt schon überzeugt. Hier werden junge Talente gefördert, die nachhaltige Konzepte erproben und an denen Kunden sowie Fachleute Spaß haben. Wir können kaum erwarten, dass es losgeht, auch wenn es vorab noch viel Arbeit zu bewältigen gilt.
Wir freuen uns weiterhin über Anregungen, Kritik, Ideen und Feedback jeder Art!

 

Update 14.03.2017: Die Gretchenfrage nach der Lage!

Das „Wo“ ist entscheidend

Im letzten Blogbeitrag haben wir viele Fragen gestellt, die auf einen Gastro-Gründer zukommen, denn um das gastromatic lab an den Start zu bringen, finden wir uns gerade selbst in dieser Rolle wieder. Einen essenziellen Part bildet dabei die Objekt- und Standortsuche. Wer schon mal auf der Suche nach einem Ladenlokal war, weiß genau, wovon wir sprechen. Allen anderen, die an einer Selbstständigkeit in der Gastronomie interessiert sind, aber sich damit noch nicht befasst haben, wollen wir ein wenig Arbeit abnehmen…

Was Gründer vor der Objektsuche bedenken sollten

Ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer Gastronomie ist die Lage. Jeder möchte seinen Laden in einer Straße eröffnen, die stark von Laufkundschaft frequentiert ist. Eine solche 1A-Lage ist jedoch teuer und meist auch nicht einfach zu bekommen, schließlich konkurriert man auf den Einkaufsstraßen dieser Welt nicht nur mit anderen Gastronomen, sondern vor allem auch mit der Retail-Branche. Für Vermieter sind Einzelhändler wesentlich unkomplizierter: Man benötigt immerhin keine Gastro-spezifische Haustechnik samt Fettabluftkanal, Sanitäranlagen etc., die in den meisten Fällen einen erheblichen Umbau-Aufwand mit sich bringt. Auch die Nutzungsänderung bei einer Fläche, die vorher keine Gastronomie war, ist aufwendig; der Bauantrag ist oft sehr langwierig und nur mit einem Bauflächenantragsbevollmächtigen durchführbar (i.d.R. mit einem Architekten).
Was einige Gastronomie-Gründer eventuell auch nicht wissen: Ein Mietvertrag für eine gastronomische Fläche wird häufig für die Dauer von zehn Jahren geschlossen. Man geht eine lebenseinschneidende Verpflichtung ein und sollte sich dessen bewusst sein.

Big City Life vs. Kleinstadtidylle

Gleichzeitig muss die Location auch zum Konzept passen: Ein zu „spitzes“ Konzept mit sehr spezifischer Küche (bspw. offene Küche) kann wohl nicht in jeder Kleinstadt Fuß fassen. In dem Fall lohnt sich vielleicht eher der Blick in größere Städte und aufstrebende Viertel, wo ein buntes Publikum und mehr Studierende oder Kreative ansässig sind. Doch wir wollen natürlich nicht die kleineren Städte verteufeln. In diese können Konzepte mit besonderen Alleinstellungsmerkmalen besonders einschlagen, vor allem wenn die gastronomische Vielfalt nicht wahnsinnig groß ist. Im Zentrum steht immer der Kunde, also sollte man sich erstmal die Bevölkerungsstruktur ansehen: Ist die Stadt ein Universitätsstandort? Leben hier mehr Junge oder mehr Alte, wohlhabende Menschen oder eher Durchschnittsverdiener?
Hier kann eine eigens entwickelte Markforschung mit einer Zielgruppenbefragung helfen, die richtige Entscheidung zu treffen. Besonders relevant sind die Parameter Geschlecht, Einkommen, Alter und Familienstand, die durch Konzept-spezifische Fragen ergänzt werden sollten.

Objekt- und Standortprofil für das gastromatic lab definieren

Was das Objekt- und Stadtortprofil für das gastromatic lab angeht, wurde uns bald klar, dass wir nach einem Objekt suchen müssen, das vorher bereits gastronomisch genutzt wurde. Eine Innenstadtlage mit fußläufiger Anbindung wird es in unserem Fall wohl eher nicht, denn wir wollen die Ausgaben so gering wie möglich halten. Bei entsprechendem Sponsoring wäre eine A-Lage natürlich einer B- oder C-Lage vorzuziehen. Hier sieht man: Je höher das Startkapital, desto besser. Unser Konzept hat jedoch absolut das Potenzial für eine gut laufende Zielgastronomie: Menschen werden neugierig auf den Laden sein und das gastromatic lab zum Ziel ihrer (Abend-)Aktivität machen. Dass wir dafür in eine der größeren deutschen Städte ziehen müssen, ist klar, denn hier sammelt sich ein besonders buntes Publikum, für das gastronomische Vielfalt fast schon eine Selbstverständlichkeit ist.

Frankfurt am Main als Homebase (?)

Ideal wäre Frankfurt am Main, da durch die Nähe zu unserem Büro eine gute Betreuungssituation der Gründerteams gegeben wäre. Zudem ist Frankfurt gastronomisch vielfältig, aber es gibt durchaus noch Luft nach oben… Wir könnten uns gut vorstellen, unseren Teil zu einer Quartiersentwicklung zu leisten. Das Bahnhofsviertel zieht nicht nur Touristen, sondern auch Büromenschen zur Mittagszeit und Nachtschwärmer sowie Studierende an, ist „Muti Kulti“, international, hip und zugleich natürlich gewachsen. Gerade hier haben sich in den letzten Jahren viele spannende Gastro-Konzepte niedergelassen, so auch einige unserer gastromatic-Kunden wie beispielsweise EatDoori, What the food?! oder Urban Kitchen auf der Kaiserstraße. Trotzdem bleiben wir grundsätzlich offen für andere Stadtteile und natürlich auch Städte. Wir sind also für Hilfe, Tipps und Vorschläge aller Art offen, sofern die Location unseren Kriterien einigermaßen entspricht. Nochmal zur Erinnerung: Die gesamte Ladenfläche sollte ca. 130-150 qm groß sein, der Gastraum inkl. Sanitäranlagen ca. 80 qm, der Küchenbereich ca. 40-50qm. Dazu noch ein kleines Lager (ca. 20qm) wäre ideal.

Wir freuen uns weiterhin über Anregungen, Kritik, Ideen und Feedback jeder Art!

Eine Sache noch: Internorga 2017

Wir werden auf der Internorga unterwegs sein! Den Stand von gastromatic findet ihr in Halle B2.OG, Stand 123 (ganz easy zu merken, oder?). Wer jetzt schon weiß, dass er oder sie Interesse hat, das Projekt in irgendeiner Form zu begleiten – sei es medial, als Sponsor oder ideeller Multiplikator – findet dort alle gastromatic lab Ansprechpartner versammelt. Wir freuen uns auf ein Top-Branchenevent mit massig Austausch zum Projekt!

 

Update 28.03.2017: Unterwegs auf der Internorga.

Schon seit 1921 findet die Internorga jährlich in Hamburg statt und hat sich damit längst zur internationalen Leitmesse für die Hospitality Branche (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien) entwickelt. 2017 waren über 1.300 Aussteller dabei, die mehr als 96.000 Besuchern ihre Produkte und Lösungen präsentierten.

Auch gastromatic ist seit 2015 mit einem Stand auf der Messe vertreten! Wir haben uns dieses Jahr unheimlich auf das Branchenevent des Jahres gefreut; nicht nur, weil wir unser tolles Produkt abermals Besuchern aus aller Welt vorführen konnten, sondern weil wir nebenbei die Zeit in der Hansestadt genutzt haben, um unsere Idee vom gastromatic lab zu streuen, weiteres Feedback einzuholen & Partner für das Projekt zu finden.

Networking mit Zukunftsmusik

Die Internorga bietet viele Möglichkeit, um sein Netzwerk zu erweitern und um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Auf der Messe ist in der Regel alles versammelt, was Rang und Namen hat, aber auch angehende Gastronomen und „Food Tech“- sowie Gastro-Gründer sind hier unterwegs. Ein Newcomer-Bereich bietet einen Einblick in das, was uns künftig auf dem Markt erwartet. Und man merkt: Alle wollen wissen, was die Zukunft für die Branche bereithält! Das wird auch auf der GastroVision deutlich, wo wir dieses Jahr ebenfalls einen Stand hatten. Die Messe fand parallel zur Internorga statt und steht ganz im Zeichen der Innovation, denn hier geht es um zukunftsweisende Trends. Vertreten war unter anderem Mark Korzilius, Mitgründer der Restaurantkette Vapiano, mit seinem neuen Unternehmen „Farmer’s Cut“ – bei diesem Konzept entsteht mitten in Hamburg auf 1300 Quadratmetern eine Indoor-Farming Landschaft in Form vertikaler Gewächshäuser. Das „Vertical Farming“ Prinzip boomt bereits in Japan und den USA. Dieses Hightech-Agrargeschäft antwortet dabei auf Herausforderungen der Zukunft: In Zeiten immer knapper werdender Anbauflächen und immer größer werdender Metropolen wird in die Höhe gedacht. Dafür erhielten Korzilius und seine Partnerin Isabel von Molitor auch den Gastro Vision Förderpreis. Wenn es sich lohnt, irgendwo über unser Zukunftskonzept einer Gründerschmiede zu sprechen, dann hier…

Partner-Akquise mit Weitblick

Wir können es gar nicht oft genug sagen: Im gastromatic lab können ambitionierte Gründerteams zukunftsträchtige, innovative Konzepte testen – damit ist das Projekt ein einzigartiger Hub & Inkubator, in dem Trends erkannt werden und Gastronomie-Konzepte von morgen entstehen. Das gastromatic lab muss also in allen Aspekten zukunftsgewandt sein, ob nun hinsichtlich der eingesetzten Software (hier beraten wir natürlich zu allen IT-Innovationen, die einen echten Mehrwert bieten) oder aller anderen Elemente, die eine sehr gute, moderne Gastronomie ausmachen. Deswegen haben wir uns auf der Internorga unter anderem nach Gastro-Innovationen und Partnern umgeschaut, die schon heute Probleme von morgen angehen und dabei nachhaltig denken. Einige dieser möglichen Partner für unser Netzwerk wollen wir euch heute vorstellen.

Unterstützer, die zum Projekt „Gastronomie von morgen“ passen

Wir waren unter anderem mit Stephan Bromm unterwegs, der uns zum Thema Objekt- und Standortsuche berät und als Multiplikator für unsere Idee den Kontakt zu einigen namenhaften Unternehmen hergestellt hat, darunter die Stuhlfabrik Schnieder, Steelite und der Traditionsküchenbauer Hörstke. Wir waren aber auch selbst sehr umtriebig und haben im Vorfeld sowie auf der Internorga selbst mögliche Partner angesprochen. Es kamen aber auch schon Interessenten auf uns zu, was uns natürlich extrem gefreut hat: Das Thema gastromatic lab findet Anklang! So haben wir also wahnsinnig viele interessante Gespräche geführt (unter anderem mit Entscheidern von Bartscher, Lohberger Küchen, Scholl, AfG Berlin, Food Service bzw. Café Future, Heidebrenner, Food Concepts Berlin, Provenero GmbH, Ille Holding GmbH, etc. um nur einige zu nennen) und Partnerpotenziale erkannt, wenn es um das Thema „Gastronomie von morgen“ geht. Einige Entdeckungen dürften dabei auch so machen Gastronomen unter unseren Lesern interessieren.

Neue Wege für die Gastro-Küche

Das Unternehmen Palux entwickelt seit 85 Jahren professionelle Küchentechnik „made in Germany” und hat beispielsweise mit seinem PALUX GreenVAC ein umweltfreundliches Mehrweg-Vakuumiersystem entwickelt, das unserer Meinung nach in einer Küche von morgen nicht fehlen darf. Die patentierte Vakuum-Technologie ist eine einzigartige Systemlösung, wenn es um die Vorbereitung und Verarbeitung von Lebensmitteln ohne den Einsatz von Plastikbeuteln geht, denn die Lebensmittel werden direkt in GN-Behältern vakuumiert.

Ein anderes Produkt, das uns total begeistert hat, ist der ROG (Roll’n‘Grill) von Aichinger. Das stand-alone Grillgerät ist ein echter Alleskönner: Drei rotierende und horizontal angeordnete Bratflächen sorgen durch gleichmäßige Temperaturverteilung und konstante Geschwindigkeit für nahezu perfekte Brat- und Grillergebnisse bei Fleisch, Fisch und Gemüse; dabei wird ganz ohne Fett gebraten. Die schnelle Zubereitung (auch durch ungeübtes Personal!) ermöglicht eine bedarfsgerechte Portionierung und bessere Wareneinsatz-Planung sowie Kalkulation.

Außerdem haben wir auch mit Vertreter/innen der Firma MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG sprechen können. Ihr Produkt WasteStar CC hat 2016 den Zukunftspreis der Internorga in der Rubrik „Trendsetter Produkt – Technik & Ausstattung“ gewonnen: Das kompakte Sammelsystem für organische Speisereste und Bio-Abfälle zerkleinert mithilfe eines integrierten Mahlwerks auch Grobes wie Knochen oder Muschelschalen und befördert sie automatisch in einen Restetank. Die so gewonnene Masse ist wiederverwertbar und wird zur Energieerzeugung in Bio-Gas-Anlagen verwendet. WasteStar CC spart dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Entsorgungskosten: Es ist einfacher und Hygienischer als die herkömmliche Resteentsorgung. Bei geringem Platzbedarf und flexibler Einsatzbreite kommt das System ohne Kühlung sowie Abwasser- oder Frischwasseranschluss aus. Das System fördert das Denken in Kreisläufen und bietet eine saubere, zukunftsweisende Lösung für ein Alltagsproblem. Es wäre toll, wenn auch dieses Gerät im gastromatic lab zum Einsatz kommt!

Nächste Schritte

Wie ihr seht, haben wir viele Impulse mitgenommen und einige Kontakte geknüpft. Bei aller Planungsfreude muss man jetzt dafür sorgen, dass ein Partnernetzwerk gefunden wird, das sozusagen vom Mindset zum gastromatic lab passt, aber auch einen Wissenstransfer für die Gründer/innen gewährleistet. Gerade für unser Mentoring- und Coachingprogramm müssen wir auf Experten aus allen Bereichen zurückgreifen, wenn wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der nach dem Auszug aus dem gastromatic lab zu einer nachhaltigen Gründung führen soll. Das Projekt nimmt also Fahrt auf und wir können euch (hoffentlich) bald schon verbindliche Partner vorstellen!

Von unseren weiteren Schritten berichten wir natürlich hier auf unserem Blog. Bleibt dabei und meldet euch bei unserem Newsletter an.

 

Update 04.07.2017: Neustes Update zum Gründerförderprojekt.

Lang lang ist’s her, dass wir von unserem Projekt „gastromatic lab“ berichtet haben, deswegen gibt es heute endlich ein Update dazu! Für alle, die vergessen haben, was wir uns vorgenommen haben: Ein wandelbares Lokal soll zur Gastronomie-Gründerschmiede werden. Wir schaffen einen Ort, an dem sich zukünftige Gastro-Gründer ausprobieren und das eigene Gründerpotenzial inklusive Konzept auf die Probe stellen können. Alle drei Monate wechseln die Teams mit ihren Konzepten durch, experimentieren mit ihren Ideen und finden für sich im besten Fall das perfekte „Rezept“ für die künftige Selbstständigkeit. Mit dieser „Gründung auf Probe“ wollen wir neue Konzepte beflügeln und allem voran Gastronomen die Chance geben, das eigene Konzept schnell und unter realistischen Bedingungen zu testen, ohne viel zu investieren.

Was ist bei gastromatic lab bis jetzt geschehen?

Nachdem wir im März auf der Internorga in Hamburg mächtig die Werbetrommel gerührt haben und die Idee in verschiedensten Kreisen vorgestellt haben, kam ein überwältigendes Feedback von Seiten möglicher Gründer/innen, Unterstützer/innen und Sponsoren. Das gastromatic lab nahm langsam Gestalt an: Menschen wie Jean Ploner, Christian Kutschera, Cemal Eris und Oliver Friedrich haben sich mit uns getroffen, um Gedanken auszutauschen und das Baby auf den richtigen Weg zu bringen. Stephan Bromm unterstützte uns bei der Suche nach einer geeigneten Ladenfläche und stellte uns ebenfalls sein Netzwerk an Kontakten zur Verfügung. Bei diesen Menschen und all den anderen, die das Projekt bis hierhin verfolgt haben, uns beraten und in irgendeiner Form begleitet haben, wollen wir uns hiermit nochmal herzlich bedanken!

Wie gehts jetzt weiter?

Jetzt sind vier weitere Monate vergangen, wir haben recherchiert, gerechnet und getüftelt. Fakt ist: Wir können dieses tolle Projekt – das auf Gründerförderung im Gastro- und Foodbereich ausgerichtet ist und ein sehr ambitioniertes Training- und Fortbildungsangebot vorsieht – als junges Unternehmen mit Personalverantwortung für mittlerweile 30 MitarbeiterInnen leider nicht alleine stemmen. Das heißt allerdings nicht, dass wir das gastromatic lab ganz fallen lassen! Aber es wird definitiv nicht in diesem Jahr realisiert werden können, gegebenenfalls muss auch etwas an der Konzeption geändert werden.

Maßnahmen, um das Projekt an den Start zu kriegen

Es wäre durchaus denkbar, dass man Anfang nächsten Jahres ein Crowdfunding startet, um das gastromatic lab mit mehr (Wo-)Manpower auszustatten und mit dem Startkapital auf den Weg zu bringen, das es verdient!Wir pausieren das Projekt jetzt eine Weile und gehen noch einmal in uns, um die nächsten Schritte sorgfältig zu planen und dann im kommenden Jahr anzugehen. Bis dahin gilt aber: Sagt es weiter, erzählt es Freunden, Bekannten und Geschäftspartnern! Je mehr Menschen davon erfahren, desto größer ist die Chance, dass es in der Zukunft Gestalt annimmt.
Wir glauben daran, dass eine derartige Gründerförderung funktionieren kann und für GründerInnen genauso wie für Investoren und Gäste eine Bereicherung wäre. Das Thema Nachhaltigkeit liegt uns am Herzen, deswegen soll die Unternehmung auf einem festen Fundament fußen und langfristige Ziele verfolgen… Daher gilt es Partner zu finden, die Ähnliches im Sinn haben und mögliche Risiken zugunsten dieses Förderprojekts abfedern würden. Da heißt es: Daumen drücken und Geduld haben.

Für Anregungen jedweder Art sind wir auf alle Fälle dankbar!
Bitte schickt uns eine Mail oder ruft uns einfach direkt an:

Ansprechpartnerin: Valerija Schwarz

E-Mail: lab@gastromatic.de

Telefon: 06151/7877744

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Valerija Schwarz

Kommunikation & Marketing, gastromatic

Valerija heuerte schon 2015 bei der gastromatic-Crew an und ist heute für Kommunikation, Branding und Content verantwortlich. Ihre vielseitigen Erfahrungen aus dem Bereich Kommunikation - beim Goethe Institut in New York, bei der Branding-Agentur Endmark oder bei ihrem Promotionsprojekt gesammelt - setzt sie jetzt wortgewandt für Beiträge rund um Gastro-Themen am Puls der Zeit ein, wobei ihr New Work, Nachhaltigkeit, Marketing-Wissen und (trendige bis brisante) Themen mit Bezug zu Gesellschaft & Politik besonders am Herzen liegen.

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