Branchen-News:

Gastromatic Lab 5: Unterwegs auf der Internorga

Schon seit 1921 findet die Internorga jährlich in Hamburg statt und hat sich damit längst zur internationalen Leitmesse für die Hospitality Branche (Hotellerie, Gastronomie, Gemeinschaftsverpflegung, Bäckereien und Konditoreien) entwickelt. 2017 waren über 1.300 Aussteller dabei, die mehr als 96.000 Besuchern ihre Produkte und Lösungen präsentierten. Auch gastromatic ist seit 2015 mit einem Stand auf der Messe vertreten! Wir haben uns dieses Jahr unheimlich auf das Branchenevent des Jahres gefreut; nicht nur, weil wir unser tolles Produkt abermals Besuchern aus aller Welt vorführen konnten, sondern weil wir nebenbei die Zeit in der Hansestadt genutzt haben, um unsere Idee vom gastromatic lab zu streuen, weiteres Feedback einzuholen & Partner für das Projekt zu finden.

Networking mit Zukunftsmusik

Die Internorga bietet viele Möglichkeit, um sein Netzwerk zu erweitern und um wertvolle Kontakte zu knüpfen. Auf der Messe ist in der Regel alles versammelt, was Rang und Namen hat, aber auch angehende Gastronomen und „Food Tech“- sowie Gastro-Gründer sind hier unterwegs. Ein Newcomer-Bereich bietet einen Einblick in das, was uns künftig auf dem Markt erwartet. Und man merkt: Alle wollen wissen, was die Zukunft für die Branche bereithält! Das wird auch auf der GastroVision deutlich, wo wir dieses Jahr ebenfalls einen Stand hatten. Die Messe fand parallel zur Internorga statt und steht ganz im Zeichen der Innovation, denn hier geht es um zukunftsweisende Trends. Vertreten war unter anderem Mark Korzilius, Mitgründer der Restaurantkette Vapiano, mit seinem neuen Unternehmen „Farmer’s Cut“ – bei diesem Konzept entsteht mitten in Hamburg auf 1300 Quadratmetern eine Indoor-Farming Landschaft in Form vertikaler Gewächshäuser. Das „Vertical Farming“ Prinzip boomt bereits in Japan und den USA. Dieses Hightech-Agrargeschäft antwortet dabei auf Herausforderungen der Zukunft: In Zeiten immer knapper werdender Anbauflächen und immer größer werdender Metropolen wird in die Höhe gedacht. Dafür erhielten Korzilius und seine Partnerin Isabel von Molitor auch den Gastro Vision Förderpreis. Wenn es sich lohnt, irgendwo über unser Zukunftskonzept einer Gründerschmiede zu sprechen, dann hier…

Partner-Akquise mit Weitblick

Wir können es gar nicht oft genug sagen: Im gastromatic lab können ambitionierte Gründerteams zukunftsträchtige, innovative Konzepte testen – damit ist das Projekt ein einzigartiger Hub & Inkubator, in dem Trends erkannt werden und Gastronomie-Konzepte von morgen entstehen. Das gastromatic lab muss also in allen Aspekten zukunftsgewandt sein, ob nun hinsichtlich der eingesetzten Software (hier beraten wir natürlich zu allen IT-Innovationen, die einen echten Mehrwert bieten) oder aller anderen Elemente, die eine sehr gute, moderne Gastronomie ausmachen. Deswegen haben wir uns auf der Internorga unter anderem nach Gastro-Innovationen und Partnern umgeschaut, die schon heute Probleme von morgen angehen und dabei nachhaltig denken. Einige dieser möglichen Partner für unser Netzwerk wollen wir euch heute vorstellen.

Unterstützer, die zum Projekt „Gastronomie von morgen“ passen

Wir waren unter anderem mit Stephan Bromm unterwegs, der uns zum Thema Objekt- und Standortsuche berät und als Multiplikator für unsere Idee den Kontakt zu einigen namenhaften Unternehmen hergestellt hat, darunter die Stuhlfabrik Schnieder, Steelite und der Traditionsküchenbauer Hörstke. Wir waren aber auch selbst sehr umtriebig und haben im Vorfeld sowie auf der Internorga selbst mögliche Partner angesprochen. Es kamen aber auch schon Interessenten auf uns zu, was uns natürlich extrem gefreut hat: Das Thema gastromatic lab findet Anklang! So haben wir also wahnsinnig viele interessante Gespräche geführt (unter anderem mit Entscheidern von Bartscher, Lohberger Küchen, Scholl, AfG Berlin, Food Service bzw. Café Future, Heidebrenner, Food Concepts Berlin, Provenero GmbH, Ille Holding GmbH, etc. um nur einige zu nennen) und Partnerpotenziale erkannt, wenn es um das Thema „Gastronomie von morgen“ geht. Einige Entdeckungen drüften dabei auch so machen Gastronomen unter unseren Lesern interessieren.

Neue Wege für die Gastro-Küche

Das Unternehmen Palux entwickelt seit 85 Jahren professionelle Küchentechnik „made in Germany" und hat beispielsweise mit seinem PALUX GreenVAC ein umweltfreundliches Mehrweg-Vakuumiersystem entwickelt, das unserer Meinung nach in einer Küche von morgen nicht fehlen darf. Die patentierte Vakuum-Technologie ist eine einzigartige Systemlösung, wenn es um die Vorbereitung und Verarbeitung von Lebensmitteln ohne den Einsatz von Plastikbeuteln geht, denn die Lebensmittel werden direkt in GN-Behältern vakuumiert.

Ein anderes Produkt, das uns total begeistert hat, ist der ROG (Roll’n‘Grill) von Aichinger. Das stand-alone Grillgerät ist ein echter Alleskönner: Drei rotierende und horizontal angeordnete Bratflächen sorgen durch gleichmäßige Temperaturverteilung und konstante Geschwindigkeit für nahezu perfekte Brat- und Grillergebnisse bei Fleisch, Fisch und Gemüse; dabei wird ganz ohne Fett gebraten. Die schnelle Zubereitung (auch durch ungeübtes Personal!) ermöglicht eine bedarfsgerechte Portionierung und bessere Wareneinsatz-Planung sowie Kalkulation.

Außerdem haben wir auch mit Vertreter/innen der Firma MEIKO Maschinenbau GmbH & Co. KG sprechen können. Ihr Produkt WasteStar CC hat 2016 den Zukunftspreis der Internorga in der Rubrik „Trendsetter Produkt – Technik & Ausstattung“ gewonnen: Das kompakte Sammelsystem für organische Speisereste und Bio-Abfälle zerkleinert mithilfe eines integrierten Mahlwerks auch Grobes wie Knochen oder Muschelschalen und befördert sie automatisch in einen Restetank. Die so gewonnene Masse ist wiederverwertbar und wird zur Energieerzeugung in Bio-Gas-Anlagen verwendet. WasteStar CC spart dadurch nicht nur Zeit, sondern auch Entsorgungskosten: Es ist einfacher und Hygienischer als die herkömmliche Resteentsorgung. Bei geringem Platzbedarf und flexibler Einsatzbreite kommt das System ohne Kühlung sowie Abwasser- oder Frischwasseranschluss aus. Das System fördert das Denken in Kreisläufen und bietet eine saubere, zukunftsweisende Lösung für ein Alltagsproblem. Es wäre toll, wenn auch dieses Gerät im gastromatic lab zum Einsatz kommt!

Nächste Schritte

Wie ihr seht, haben wir viele Impulse mitgenommen und einige Kontakte geknüpft. Bei aller Planungsfreude muss man jetzt dafür sorgen, dass ein Partnernetzwerk gefunden wird, das sozusagen vom mindset zum gastromatic lab passt, aber auch einen Wissenstransfer für die Gründer/innen gewährleistet. Gerade für unser Mentoring- und Coachingprogramm müssen wir auf Experten aus allen Bereichen zurückgreifen, wenn wir einen ganzheitlichen Ansatz verfolgen, der nach dem Auszug aus dem gastromatic lab zu einer nachhaltigen Gründung führen soll. Das Projekt nimmt also Fahrt auf und wir können euch (hoffentlich) bald schon verbindliche Partner vorstellen!

Bleibe dabei: der gastromatic lab Newsletter

Von unseren weiteren Schritten berichten wir natürlich hier auf unserem Blog. Bleibt dabei und meldet euch bei unserem Newsletter an.

Ansprechpartnerin: Valerija Schwarz

E-Mail: lab@gastromatic.de

Telefon: 06151/7877744

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Frankfurt am Main